Wasserversorgung von (Nutz-)Tieren im Winter

Es ist hinreichend bekannt, dass auch Tiere immer sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge zur freien Verfügung haben sollten. Denn letztendlich ist es eines der wichtigsten Futtermittel. Und gerade im Winter bei Frost ist darauf zu achten, dass die Tränken, egal in welchem Nutztierstall oder auf welcher Weide, nicht einfrieren.

Schon während der Vorbereitung auf den Winter müssen sie kontrolliert und ggf. frostsicher gemacht werden. Während Frostperioden muss dies täglich passieren. Erfahrungsgemäß erfolgt ein komplettes Zufrieren innerhalb von 5-7 Tagen, bei eisigem Wind auch schneller. Die Leitungen müssen dann eingepackt werden, im Stall sollten Seitenwände und Türen stets geschlossen sein.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um Tränken eisfrei zu halten. Neben sehr einfachen Mitteln wie Stroh oder Spielzeug-Plastikbälle im Wasser gibt es Geräte, die immer eine ganz kleine Menge an Wasservorrat zulassen, das Befüllen erfolgt häufiger, wodurch letztlich die Gefahr des Einfrierens reduziert wird. Auch durch die Wahl des Materials kann darauf Einfluss genommen werden. Wasser gefriert in Acryl langsamer als in einer Metalltränke. Bestimmte moderne Steuerungssysteme verhindern zudem stehendes Wasser im Zulauf, was ebenfalls zum Frostschutz beiträgt. (z.B. – Kipptränke: https://www.dr-pieper.com/produkte/technik/kipptraenke/)

Aber auch die Treibewege und die Flächen rund um die Tränken können durch gefrierende Nässe gefährlich glatt werden. Hier können die Tiere im Ernstfall Rutschen, Abhilfe verschafft Salz. Ebenfalls zu beachten sind die Entmistungsanlagen in Ställen, die durch Nässe festfrieren können.