Gemeinsam neue Wege gehen – Hinter den Kulissen der Agra GmbH Frohndorfer Landmilch!

Die Milchproduktion in Deutschland hat in den letzten Jahren immer neue Herausforderungen zu meistern. Die Anforderungen der Menschen, die gerne Milch trinken oder all die anderen vielseitigen Nahrungsmittel aus Milch mögen, sind gegenüber den Landwirten gestiegen. Es soll nicht mehr nur darum gehen, satt zu werden oder sich selbst gut zu fühlen. Sondern es soll auch den Kühen und der Umwelt gut gehen. Weltweit sind die Landwirte hierzulande besonders angesehen, wenn es um hochwertige und sichere Milchprodukte geht. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn es z.B. umso sensible Lebensmittel wie Babynahrung geht.

Um diesen Marktanforderungen gewachsen zu sein, gibt es immer wieder mutige Entscheider, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Wie bspw. die Geschäftsführer der Agra GmbH Frohndorfer Landmilch.

Die Agra GmbH Frohndorf/ Orlishausen liegt inmitten des Thüringer Beckens, einer der fruchtbarsten Regionen in Deutschland. Die GmbH ging 1991 aus der LPG Frohndorf/ Orlishausen hervor, die 1958 gegründet wurde. Der Betrieb bewirtschaftet heute 1400 ha landwirtschaftliche Nutzfläche mit einer durchschnittlichen Bodenwertzahl von 62 und bei ca. 500 mm Niederschlag pro Jahr.

Die Geschäftsführung will den Standort fit für die Zukunft machen, indem sie die Milchproduktion in Zusammenarbeit mit Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V., die 1250-köpfige Milchviehherde und die Nachzucht auf biologische Produktion umstellt. Um der gesteigerten Nachfrage nach mehr Tierwohl gerecht zu werden, wurden die Ställe erneut modernisiert. Die Anlagen waren bereits 2006 einmal erneuert worden. Der Tierbestand wird auf etwa die Hälfte reduziert. Damit haben die Kühe in den hellen, luftigen Ställen noch mehr Platz und ein optimales Tier- Fressplatzverhältnis. Das Fütterungskonzept sieht betriebseigene, ökologisch erzeugte Futtermittel und Weidegang vor.

Für die energie- und proteinhungrigen Hochleistungstiere ist das eine Herausforderung. Auf viele konventionell erzeugte Futtermittel kann nach der Umstellung nicht mehr zurückgegriffen werden und für den ökologischen Landbau zugelassene Produkte sind oft schwieriger zu beschaffen. Zudem stehen sie in geringeren Mengen zur Verfügung, weil die Erträge im Vergleich zum konventionellen Anbau zumeist niedriger ausfallen. Aus diesem Grund werden eine bestmögliche Rationsgestaltung und ein optimales Herdenmanagement noch wichtiger als vor der Umstellung. Das Team von Spezialfutter Neuruppin steht dem Betrieb dabei mit seinem Know-How zur Seite. Wir unterstützen die Mitarbeiter mit speziell auf die Abläufe und Produktionsgegebenheiten abgestimmten Produkten. Denn an unserem Produktionsstandort in Neuruppin können wir sowohl konventionelle als auch Futtermittel für den ökologischen Landbau in räumlich getrennten Einheiten herstellen.

Letztendlich wünschen wir dem Betrieb und seinen Verantwortlichen eine möglichst reibungslose Umstellung und weiterhin gute Erfolge für die Milchproduktion. Wir hoffen, dass auch wir, zumindest einen kleinen Teil, dazu beitragen konnten. Denn unser Motto „Gesunde Tiere – Gesunde Menschen“ ist zugleich unser Antrieb: geht es den Tieren gut, dann geht es auch uns Menschen gut.